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Tiergestützte Therapie

Was ist tiergestützte Therapie?

Tiergestützte Therapie bezeichnet den Einsatz eines Tieres im Rahmen einer Therapie. Sie beinhaltet Methoden, bei denen Klienten mit Tieren interagieren und über Tiere kommunizieren. Es kommt zu einer Dreiecksbeziehung zwischen Klienten, Therapeutin und Tier.

Diese Form der Therapie wird vor allem bei Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und älteren Menschen mit motorischen und sozial-emotionalen Einschränkungen, diversen psychischen Erkrankungen sowie bei Menschen mit Fördermaßnahmen eingesetzt.

Gründe für eine tiergestützte Zusammenarbeit

  • motorische & sozial-emotionale Einschränkungen

  • Fördermaßnahmen

  • Depressive Verstimmungen

  • Angstzustände

  • Schlechte Erfahrungen mit Hunden

  • Diverse psychische Störungen

  • Interesse an der Interaktion zum Hund

  • Wunsch nach (regelmäßigem) Besuch eines Hundes

  • Benötigte körperliche oder geistige Aktivierung

  • Einsamkeit und Traurigkeit

  • Schwierigkeiten beim lauten Lesen

  • Krisen

Hundetherapie

Hundegestützte Therapie

Hunde haben auf Menschen durch ihre unbekümmerte und offene Art eine besonders entspannende Wirkung. Sie haben keine Vorurteile, Erwartungen und Ansprüche an ihr Gegenüber und können dabei helfen, sich leichter zu öffnen.

Oftmals nehmen Hunde Stimmungen und körperliche Veränderungen sensibel wahr. Sie helfen dabei, die Aufmerksamkeit gezielter auf aktuelle Emotionen zu lenken und auch Ressourcen aufzudecken. Da Hunde anders als Menschen kommunizieren, haben sie außerdem einen aktivierenden Einfluss auf ihr Umfeld. Indem Vierbeiner Klienten begleiten, ermutigen sie Menschen dazu, sich Dinge zu trauen, in denen sie noch unsicher sind.

Außerdem wirken Hunde unter anderem beruhigend und senken den Blutdruck. Sie fördern die Kommunikation und wirken depressiven Verstimmungen entgegen. Hunde verbessern soziale Kontakte sowohl bei Klienten untereinander, als auch zu wichtigen Bezugspersonen (Familie, Pflegepersonal, Lehrer,ect.). Die Anwesenheit eines Hundes hebt den Motivationszustand und verbessert das subjektive Wohlbefinden.

Setting

Die tiergestützte Therapie kann sowohl im Einzelsetting als auch im Gruppensetting (2-12 Personen) stattfinden. Bei größeren Gruppen ziehe ich Kollegenteams hinzu.
Je nach Bedarf können die Termine ein- oder mehrmals pro Woche stundenweise stattfinden.

Ort

Als tiergestütztes Therapieteam sind wir mobil unterwegs.
Die Einsatzgebiete sind Pensionistenwohnheime, (integrative) Schulen, Psychiatrien, Krankenhäuser, Pflegeheime, betreute Wohneinrichtungen sowie Privatpersonen und andere Institutionen.

Dauer

Eine Einheit dauert im Einzelsetting 45 Minuten und im Gruppensetting 45-90 Minuten. Ich behalte mir vor, die Zeiten bei Bedarf und Wunsch individuell an unsere Kunden anzupassen.

Ablauf

Caspar und ich kommen als Therapiehunde-Team zum Arbeitsort und beginnen dort mit einer Kennenlernrunde. Anschließend startet eine Fütterungsrunde, bei der mit einem Hilfsmittel (z.B. einem Löffel) und/oder der Hand gefüttert werden kann. Je nach Altersgruppe und Dauer geht es weiter mit verschiedenen Aufgaben. Zum Abschluss findet eine Verabschiedungsrunde statt, bei der der Hund entweder gefüttert oder gestreichelt werden kann.

Verschwiegenheit

Alle erzählten Inhalte und alles was in der Therapie passiert, bleibt vertraulich.

48 Stunden Absageregelung

Im Fall, dass Sie einen vereinbarten Termin nicht einhalten können, bitte ich Sie, diesen mindestens 48 Stunden vorher telefonisch oder per SMS abzusagen. Da die Stunde anderenfalls für Sie reserviert ist und nicht genutzt werden kann, bitte ich daher um Ihr Verständnis, dass nicht rechtzeitig abgesagte Termine in Rechnung gestellt werden müssen.

Therapiehund

Caspar

Caspar ist ein Österreichischer Pinscher und im August 2007 geboren. Er wohnt seit er ein Welpe ist, bei mir und wir sind über die Jahre ein gutes Team geworden.

Caspar ist ein ausgeglichener, gemütlicher, geduldiger, neugieriger und ruhiger Hund, der fast nie bellt. Er ist am liebsten unter Menschen und stets freundlich. Privat ist er ein leidenschaftlicher Langschläfer, gräbt unermüdlich Löcher im Wald und sucht sich beim Spazierengehen gerne große Stöcke, die er dann eine Weile trägt.

Er ist ein lernwilliger Hund, dem es Spaß macht zu arbeiten und auch Tricks vorzuführen. Er ist stets bemüht, sein Bestes zu geben und freut sich, wenn er eine Aufgabe hat.

Caspar

Zielgruppen

Unsere tiergestützte Arbeit richtet sich vor allem an

Kinder im Schulalter sind bei uns gut aufgehoben, wenn:

  • die Schule mit Angst verbunden ist

  • Konzentration nicht immer so einfach ist

  • es schwer fällt, laut zu lesen

  • körperliche Beschwerden eintreten

  • schlechte Erfahrungen mit Hunden gemacht wurden

Das Angebot

Das Schulalter eines Kindes ist ein besonders aufregendes. Kinder lernen in dieser Zeit sehr viel Neues und genau das kann manchmal überfordern.

Gemeinsam werden spielerisch Kompetenzen wie Geschicklichkeit, Empathie, Konzentration, Geduld, Beweglichkeit und Ruhe gefördert.

Gerne besuchen wir Schulen, Nachmittagsbetreuungen, Krankenhäuser, Psychiatrien, Privatpersonen und andere Institutionen.

Jugendliche sind gut bei uns aufgehoben, wenn:

  • Mobbing in der Schule stattfindet

  • es manchmal an Mut fehlt

  • Interesse am Trainieren mit Hund vorhanden ist

  • Emotionen manchmal Überhand nehmen

  • körperliche Beschwerden eintreten

Das Angebot

Im Zuge des Erwachsenwerdens verändern sich viele Dinge. Freunde werden immer wichtiger, Eltern nerven plötzlich und der Körper macht manchmal auch was er will.  Das kann ziemlich verwirrend sein.

Gemeinsam werden spielerisch Kompetenzen wie Geschicklichkeit, Empathie, Konzentration, Geduld, Beweglichkeit und Entschlossenheit gefördert.

Gerne besuchen wir Schulen, Nachmittagsbetreuungen, Krankenhäuser, Psychiatrien, Privatpersonen und andere Institutionen.

Junge Erwachsene sind bei uns gut aufgehoben, wenn:

  • Stress ein Thema an der Ausbildungsstelle oder Arbeitsstelle ist

  • manchmal eine Pause an der frischen Luft wichtig wäre

  • körperliche und/oder geistige Einschränkungen vorhanden sind

  • es schwer fällt, das Haus zu verlassen

  • es manchmal an Mut fehlt

Das Angebot

Im jungen Erwachsenenalter findet meist eine Umorientierung statt. Das kann ganz schön stressig sein.

Gemeinsam werden Kompetenzen wie Geschicklichkeit, Empathie, Entspannung, Geduld, Beweglichkeit und Entschlossenheit gefördert.

Gerne besuchen wir betreute Wohneinrichtungen, Krankenhäuser, Psychiatrien, Privatpersonen und andere Institutionen.

Erwachsene sind bei uns gut aufgehoben, wenn:

  • Stress den Alltag bestimmt

  • Einsamkeit ein häufiges Gefühl ist

  • körperliche und/oder geistige Einschränkungen vorhanden sind

  • mehr Geduld und Flexibilität im Umgang mit anderen Lebewesen hilfreich wären

  • ein Wunsch nach Kontakt zu einem Tier vorhanden ist

Das Angebot

Erwachsen zu sein ist mit vielen Erwartungen verknüpft. Oft ist es gar nicht so leicht, diese zu erfüllen.

Gemeinsam werden Kompetenzen wie Geschicklichkeit, Empathie, Entspannung, Geduld und Beweglichkeit gefördert.

Gerne besuchen wir betreute Wohneinrichtungen, Krankenhäuser, Psychiatrien, Privatpersonen und andere Institutionen.

Ältere Menschen sind bei uns gut aufgehoben, wenn:

  • die Motivation zu geistigen oder körperlichen Aktivitäten fehlt

  • der Wunsch nach einem Tier besteht

  • Einsamkeit und Langeweile den Tag bestimmen

  • Unterstützung bei Traurigkeit benötigt wird

  • körperliche und/oder geistige Einschränkungen vorhanden sind

Das Angebot

Als älterer Mensch hat man schon viel erlebt. Um nicht allzu schnell einzurosten, ist es wichtig aktiv zu bleiben, soweit dies möglich ist. Ein Hund kann dabei wunderbar helfen und motivieren.

Gemeinsam werden Kompetenzen wie Geschicklichkeit, Empathie, Entspannung, Konzentration, Merkfähigkeit, Geduld und Beweglichkeit gefördert.

Gerne besuchen wir betreute Wohneinrichtungen, Altenwohnheime, Pflegeheime, Krankenhäuser, Psychiatrien, Privatpersonen und andere Institutionen.

Kosten pro Setting

Fahrtkosten